IHRE FACHARZTPRAXIS FÜR ALLGEMEINMEDIZIN
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Schmerztherapie

Als Anästhesist habe ich natürlich einen besonderen Schwerpunkt im Bereich der Schmerztherapie.

Vielfältige Therapieformen werden in meiner Praxis eingesetzt:

  • medikamentöse Therapie nach WHO-Standards
  • invasive Maßnahmen wie z.B. Kaudalanästhesien, Stellatumblockaden, ISG-Blockaden u.s.w.
  • Schröpftherapie
  • medizinische Massage
  • Blutegeltherapie
  • Akupunktur
  • Infusionen, Injektionen
  • Chirotherapie

 

Chronische Schmerzen

Aktuelle Erhebungen der Bundesregierung ergaben, dass pro Jahr etwa 32 Millionen Deutsche zumindest zeitweise an Schmerzen leiden. Davon gelten sieben bis acht Millionen Bundesbürger als Schmerzpatienten. Im Durchschnitt leiden diese Patienten seit rund zehn Jahren an chronischen oder chronisch wiederkehrenden Schmerzen. Sie haben vergeblich nahezu elf Ärzte unterschiedlicher Fachrichtungen konsultiert und durchschnittlich drei Krankenhausaufenthalte ergebnislos hinter sich gebracht. Dieser großen Zahl von Schmerzpatienten steht ein eher geringes Angebot schmerztherapeutisch tätiger Ärzte gegenüber, die sich um die Behandlung chronischer Schmerzen im Sinne eines eigenständigen Krankheitsbildes bemühen.

Die meisten Schmerzpatienten haben nur eine sehr unscharfe Vorstellung von den Hintergründen und Krankheitsmechanismen ihres Leidens. Und auch die angewandten Therapien sind den meisten Betroffenen eher unverständlich, da sie häufig nicht mit genügend Zeit und verständlicher Sprache erklärt werden. So kommt es zu Therapieversagen, Ängsten und Mythenbildung. Eine schmerztherapeutische Behandlung kann nur Erfolg haben, wenn Arzt und Patienten gemeinsam, sozusagen auf Augenhöhe, gegen den Schmerz ankämpfen.

 

Was sind chronische Schmerzen?

Man unterscheidet zwischen akuten und chronischen Schmerzen. Der akute Schmerz ist gewissermassen die biologische Garantie für unser Leben. Er ist ein fein abgestimmtes Frühwarnsystem, ein Warnsignal bei Verletzung, Krankheit und anderen gefährlichen Situationen. Darüber hinaus ist der Akutschmerz ein Leitsymptom, er führt den Arzt über seine Charakteristik zur Diagnose und damit zur Therapie.

Akute Schmerzen verschwinden in der Regel, sobald die Ursache behoben ist. Der gebrochene Arm wird eingerichtet und ruhig gestellt, das Kind zieht die Hand von der heißen Herdplatte zurück etc.

Wenn aber akute Schmerzen nicht oder nicht ausreichend oder zu spät behandelt werden, besteht die Gefahr, daß sie chronisch werden. Der akute Schmerz wird nach und nach zum Dauerschmerz und somit über kurz oder lang zur eigenen Krankheit. In der Regel zeigen sich dann nach ca. sechs Monaten neben den fortbestehenden Schmerzen bereits weitere Veränderungen in der psychischen und sozialen Verfassung der Betroffenen. Von hier bis zur eigenständigen Schmerzkrankheit ist es dann nur noch ein kurzer Weg.

Der Schmerz hinterlässt quasi seine unauslöschbare Spur im Nervensystem und wird zum dauerhaften, quälenden Begleiter. Der Patient droht in einen Teufelskreis aus Schmerzen-Depression-Angst-körperliche und seelische Verkrampfung-Schmerzen zu geraten. Der Patient wähnt sich in einer ausweglosen Situation, der er durch ständigen Arztwechsel, Ausprobieren der verschiedensten Alternativmethoden oder Zuwendung zu obskuren Heilversprechern, zu entrinnen versucht.

Der Patient zieht sich zurück, isoliert sich, verliert sein Selbstwertgefühl, wird depressiv. Der Patient ist zu nichts mehr in der Lage, denn der Schmerz ist sein ständiger Begleiter, nimmt ihn völlig ein, wird zum Lebensinhalt des Patienten.

 

Soweit muss, soweit darf es nicht kommen!!!